SammelverfahrenLKW-Kartell

Das europäische LKW-Kartell
im EWR/EU-Raum

Im Juli 2016 hat die Europäische Kommission festgestellt, dass die LKW-Hersteller MAN, Volvo / Renault, Daimler, Iveco und DAF gegen die EU-Kartellvorschriften vorstoßen haben.

Bereits gut 150 österreichische Unternehmen haben sich mit knapp 3.000 Fahrzeugen dem Sammelverfahren der AdvoFin angeschlossen.

Zum Fall

Über 14 Jahre (von 1997 bis 2011) wurden die Bruttopreislisten für Lastkraftwagen zwischen den LKW-Herstellern abgesprochen. Advofin hat im Frühjahr 2019 ein Sammelverfahren gestartet, damit den Geschädigten der Schaden ersetzt wird.

Ein Schadenersatzanspruch auf Basis der Kartellabsprachen steht Ihnen prinzipiell zu, wenn Sie als Kunde mittelschwere (6 bis 16 Tonnen) oder schwere (über 16 Tonnen) LKWs im Zeitraum 2005 bis 2011 (potentiell sogar bis zum heutigen Tag) entweder gekauft, geleast oder gemietet haben. 

Entsprechend der Analysen des beauftragten Gutachterbüros im Rahmen unserer ersten Klagstranche 2019 wurden 2 mögliche Schadensdimensionen festgestellt:

  • Preisaufschläge + Euronormaufschläge im Kartellzeitraum bis 2011 in der Höhe von rund 7-8% des LKW-Kaufpreises.
  • Eine erhöhte Weitergabe der Normkosten bei der Einführung der EURO 6-Norm ab 2012 in Höhe von ebenfalls rund 7-8% des LKW-Kaufpreises.

Die erste Schadensdimension entspricht dem klassischen Kartellschaden. Diese Preisaufschläge wurden im Rahmen der ersten Klagswelle 2019 für alle LKWs mit Erwerbszeitpunkt bis inkl. 2011 klagsweise geltend gemacht.

Die zweite Schadensdimension wurde von unseren ökonomischen Gutachtern während der Erstellung der Fachgutachten verstärkt beobachtet. Die Vermutung lautet, dass bereits im Kartellzeitraum bis 2011 die Einführungskosten für die EURO-6-Fahrzeugen abgestimmt wurden und dies im Nachkartellzeitraum nachgewirkt habe, wobei der Nachwirkungszeitraum zumindest die Jahre 2012 bis 2016 umfasst.

Da es über die 2. Schadensdimension aktuell noch keine Judikatur gibt, werden von AdvoFin ebenfalls finanzierte Musterklagen geführt und rechtzeitig vor der zu erwartenden Verjährung entschieden, ob alle betroffenen LKWs eingeklagt werden können.  Da die LKWs ab 2012 ohnedies für die Ermittlung der Preisaufschläge abgebildet werden müssen, entstehe kein Mehraufwand – im positiven Falle könnte ein weiteres Erlöspotential entstehen, wobei die konkreten Chancen noch nicht abschließend abgeschätzt werden können.

AdvoFin stellt auf Basis einer optimalen Klagsstrategie die absolut professionelle und erfolgsversprechende Verfolgung Ihres Anspruchs sicher.

Die beauftragte deutsche Anwaltskanzlei zählt zu den absoluten Topadressen im Bereich des Kartellschadenersatzrechtes. Ebenso ist das ausgewählte Gutachterunternehmen im Zusammenhang mit Kartellverstößen als Spitzen-Player in Europa bekannt.

Zusammen stellen wir sicher, dass Ihr Schaden bestmöglich vertreten wird – und dies mit minimalem Aufwand für Sie und Ihr Unternehmen!

Alle Detailfragen zu dieser Causa beantworten wir in unseren FAQs zum LKW-Kartell.

Wenn Sie sich der Sammelklage anschließen, übernehmen wir das gesamte Prozessrisiko. Im Erfolgsfall erhalten wir für die Übernahme des Prozessrisikos und für die Finanzierung sämtlicher Kosten eine Beteiligungsquote von 34% am Prozesserlös.

Sie sind potentiell Geschädigter/Geschädigte, möchten Ihre Ansprüche im Zusammenhang mit dem LKW-Kartell betreiben, jedoch selbst kein Prozessrisiko auf sich nehmen?

Melden Sie sich gleich hier unverbindlich zu unserem Sammelverfahren an und erhalten Sie weitere Informationen sofort via Email!

Informationen Sammelverfahren anzeigen

Anmeldung als Interessent zu unserem Sammelverfahren LKW-Kartell